Jean-Christophe Victor hat in seiner wöchendlich ausgestrahlten Sendung “Mit offenen Karten” diesmal über die Todesstarfe, ihre Verbreitung und Abschaffung in den einzelnen Staaten und Regionen der Welt gesprochen. Überaus interessant. In der nächsten Woche folgt ein zweite Teil.
Obwohl der Beitrag recht jung ist wird er durch die aktuellen Geschehnisse in der Schweiz doch relativiert. So gibt es eine Initiative, die die Todesstrafe für bestimmte Vergehen einführen möchte.
Ich bin gespannt, wie der Film (Deutschlandstart ist 7. Oktober 2010) geworden ist. Nachdem ich Pirates of Silicon Valley gesehen habe bin ich vorsichtig geworden, was “Nerdverfilmungen” angeht. Die Geschichte von Apple wird in dem Film gut vermittelt, die Bilder sind aber nicht so richtig toll. Ist halt auch nur eine TV-Produktion. Aber lassen wir uns von einer Kinoproduktion zu Facebook überraschen. Die Musik im Trailer gefällt auf jeden Fall. Das Stück heißt Creep (von Radiohead), gesungen von dem Mädchenchor Scala. Wenn der Soundtrack so gut wird wie die im Trailer könnte es ein doppelter Kracher werden.
Update: Ein interessantes Interview zum Film gab es bei DRadio Wissen, indem Sascha Kösch einige interessante Hintergrundinfos erzählt.
Da es doch ein paar Vorteil bietet habe ich mich nun dazu entschieden, mir einen Pro-Account bei der Fotocommunity flickr zu holen. Fortan werde ich ausgewählte Fotos unter dem Flickr-Profil arbyter_org veröffentlichen. Was die Rechte an den Fotos betrifft, so stehen sie allgemein erst einmal nicht unter Creative Commons. Mal sehen, vielleicht entscheide ich mich ja noch um. Eigentlich finde ich das Lizenzmodell ja sehr gut und unterstützenswert.
Zwei Onlineshops, in denen ich in den letzten eineinhalb Jahren eingekauft habe. Einmal notebooksbilliger.de, einmal Amazon.de.
Bei dem ersten Anbieter war es eine Grafikkarte von ATI für meine Workstation. Nachdem sie – von der Bestellung bis zur Lieferung nach Hause dauerte es etwa 6 Tage (inkl. Wochenende) – ankam stellte ich nach dem Einbau fest, dass sie nicht von meinem Rechner unterstütz wird. Also alles wieder eingepackt und per DHL als versichertes Paket zurück zum Shop geschickt. Nach dem Austausch einiger Emails mit dem Support gab es sowohl den Kaufpreis als auch die Versandkosten zurückerstattet. Meine Rücksendekosten wurden nicht zurückerstattet. Grund: nach dem ich die Sendung losgeschickt habe und die Grafikkarte als “eingeliefert” bestätigt wurde erhielt ich einen Freischein für das Rücksenden des Pakets; reichlich zu spät. Zumal man beachten muss, dass der Käufer den Artikel binnen 14 Tagen zurücksenden muss.
Beim zweiten Anbieter waren es In-Earohrhörer von Sennheiser. Von der Bestellung bis zur Lieferung an die Haustür dauerte es 2 Tage (ohne Wochenende dazwischen). Nachdem meine Freundin sie über ein Jahr benutzt hat ist der Stecker – für meine Begriffe eine Fehlkonstruktion da viel zu Groß – abgebrochen. Alles kein Problem, dachten wir uns und haben kurz auf die Amazonseite geschaut. Dort schlüssig erklärt, wie das Rücksenden an Amazon.de zu erfolgen. Sie hat also ein kurzes Schreiben an Amazon.de aufgesetzt, indem sie die Bestellnummer sowie den Rücksendegrund festhielt. Die Kopfhörer gingen als Warensendung an das Rücksendezentrum von Amazon.de. 3 Tage später gab es eine Bestätigungsmail, dass die Kopfhörer bei Amazon.de eingegangen sind. Nach einen weiteren Tag erhielt ich eine E-Mail mit der Bestätigung, dass der Kaufpreis sowie die Rücksendekosten binnen 10 Tagen auf mein Konto überwiesen werden.
Jetzt kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Die Konsequenz, die ich aus den beiden Käufen ziehe ist die: ich kaufe zukünftig noch öfter, als ohnehin schon, bei Amazon.de!
Wenn ich den kompletten Kaufpreis inkl. Rücksendekosten bei einem über ein Jahr benutzen Artikel zurück erhalte und zudem noch ein klarer Workflow für das Rücksendeprozedere existiert ist diese Tatsache den Mehrpreis, den einige Artikel kosten, wert! Bei notebooksbilliger.de war es ein Krampf herauszufinden, wie ich den Artikel zurückschicke und zu welchen Bedingungen. Von einem Blankorücksendeaufkleber, der mir per Email zugesandt wird, war – auf der dann doch irgendwann gefundenen Webseite – nie die Rede.
Wer in Rostock mit dem ÖPNV unterwegs ist kauft sich in der Regel – Semesterticket- und Abo-Besitzer einmal ausgeschlossen – ein Ticket, bevor er in den Bus oder die Bahn steigt. Vor der Abfahrt wird es dann entwertet, indem man es in einen orangefarbenen Kasten steckt und es einmal “klack” macht. Danach befinden sich auf dem Ticket eine Menge von kryptischen Ziffern. Doch wer weiß eigentlich, was die Zahlen bedeuten? Spätestens wenn der Kontrolleur in die Bahn steigt um sich den Fahrschein einmal genauer anzuschauen, fragt der eine oder andere sich doch: “Wie kann der jetzt feststellen, dass das Ticket auch wirklich gültig ist?” Dieselbe Frage habe ich mir auch schon häufig gestellt. Aus diesem Grund habe ich mir ein paar Tickets einmal genauer angeschaut.
Eigentlich ist das System sehr einfach zu durchschauen. Mit ein paar unterschiedlichen Fahrkarten kommt man schnell hinter das System. Die Zahlen im rot eingerahmten Kästchen stellen die Linie dar, in der man die Fahrkarte entwertet hat. Die Zahlen im grünen Kästchen kodieren die interne Nummer der Haltestelle, an der man die Fahrkarte entwertet hat. Die Fahrtrichtung wird mit einer Ziffer im blauen Kästchen angegeben. Mögliche Werte sind hier 1 oder 2. Das lila Kästchen umrahmt den Kalendertag. Hier können also Zahlen zwischen 01 und 31 stehen. Im orange umrahmten Bereich wird, sicher am offensichtlichsten, die Uhrzeit abgedruckt, zu der das Ticket abgestempelt wurde. Das war es auch schon. Mehr Daten braucht der Kontrolleur nicht, um Festzustellen ob man das Ticket der Kurzstrecke oder der Einzelfahrt auch richtig nutzt oder ob man sich eine Leistung erschleichen möchte.
Allerdings hat das System einen Haken. Da bei der Entwertung der Fahrkarte immer nur der Kalendertag als Datum auf die Karte gedruckt wird, besteht durchaus die Möglichkeit, mit einem Trick mehr als einmal zu fahren. Die ganze Angelegenheit ist ein wenig aufwendig, jedoch machbar. Sie lässt sich auch auf Kurzstrecken- und Einzelfahrtentickets überführen, ist dort aber noch Aufwendiger, da die Linie und die Fahrtrichtung beachtet werden muss.
Folgende Idee: man kauft sich einen Monat lang jeden Tag eine Tageskarte, entwertet sie (möglichst früh am Tag) und hebt sie auf! Die Kosten belaufen sich auf 31 mal 4,50 Euro. Hat man einmal für jeden Tag im Monat eine Tageskarte, welche dazu berechtigt den ganzen Tag im Netz des ÖPNV von Rostock zu fahren, kann man diese auch in jedem anderen Monat am gleichen Tag benutzen. Bei der Kontrolle kann dabei nicht unterschieden werden, ob die Karte aus dem aktuellen oder einem andern Monat stammt. Es muss hierbei nur darauf geachtet werden, dass die auf der Fahrkarte abgestempelte Zeit vor der Zeit einer möglichen Kontrolle liegt.
Wer das oben geschilderte ausprobieren möchte sollte sich bewusst sein, dass es nach §265 StGB strafbar sein könnte/ist! Ich bin kein Jurist, aber es könnte gut sein.
Update: Danke für den Hinweis durch Christan. Offensichtlich scheint meine Idee doch nicht zu funktionieren! Der Monat, in dem das Ticket entwertet wurde, wird auf dem selbigen vermerkt und ist somit – zumindest für das Jahr – eindeutlig.
Nun wissen aber wenigstens alle, was die restlichen Zahlen auf dem Ticket zu bedeuten haben.
Zu diesem Video bedarf es eigentlich nicht mehr vieler Worte. Das Werk der Künstler sprich in der tat für sich selbst. Das ist ein ganz ein toller Remix mit Szenen meiner Lieblingsserien. Das Lied im Speziellen und die Serie im allgemeinen kann man sicher immer wieder und wieder sowohl anhören als auch angucken. Einfach toll!
In der zweiten Aprilwoche gab es bei Familie Lundner Kaffee und Kuchen. Nun: das allein ist keinen Blogeintrag wert; richtig. Viel mehr möchte ich alle Rostockerinnen und Rostocker sowie Besucherinnen und Besucher der Hansestadt Rostock darauf hinweisen, dass es im Barndorfer Weg einen Bäcker gibt, der seinesgleichen sucht. Bäckerei Wagner, um das Kind beim Namen zu nennen, ist quasi die Empfehlung des Monats. Apfelkuchen, Pflaumenkuchen, Quarkkuchen, Erdbeerkuchen! Einfach alles, was die Insulinpumpe höher hüpfen lässt. Und nicht für teuere Euros sondern für ganz günstige Cents! Wer die Gelegenheit hat und in der Nähe ist sollte unbedingt vorbeischauen. Es lohnt sich! Wer es nicht schaft, bei Bäcker Wagner vorbeizuschauen, besucht einfach Familie Lundner. Dort gibt es, wie ja oben schon angedeutet, auch ab und an mein ein gutes Stück Kuchen aus dem Barndorfer Weg.
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